Sunday, September 6, 2009

PARASITE HILTON - Cymothoa Exigua - Cd /Eigenprod.


Für den Bandnamen gibt es natürlich schon mal einen Pluspunkt. Der Rest ist dann so eine Mischung aus Grindcore und Clownerie. Die Songs sind recht kurz, oft chaotisch, klingen manchmal etwas zusammengestückelt und ne Spur zu dünn produziert. Die Band kann sowohl Groove als auch ein totales Noise Desaster verbreiten und das innerhalb von Sekunden. Dann drischt, brüllt und kreischt alles scheinbar durcheinander. Auf so krasse Tempowechsel muss man erst mal stehen. Die Scheibe ist ein spaßiges aber wohl nicht ganz ernst zu nehmendes Geschepper mit zu vielen Sampels. Die unterbrechen für meinen Geschmack den Fluss der Songs ganz erheblich. Aber das gehört eindeutig zum schrägen Konzept der Band. Ist auf jeden Fall ein skurieler Humor, den die Knaben verbreiten und der wohl zumindest bei uns Germanen nicht so richtig funktioniert. Reduziert auf die Musik machen PARASITE HILTON aber schon richtig Spaß und treiben den Pulk mächtig an. Jeder, ob er nun brutalen Death Metal, Grind-, oder Hardcore (selbiger wird aber eher verarscht) mag, kriegt ein Stück vom Kuchen ab. Ein Teil der Songs ist von der 2007er Ep übernommen und die „lesbische Oma“ von DISMEMBERED FETUS wurde gecovert. Aber das ist wohl eher so ne Kumpelnummer. Unterm Strich bleibt ein Stück zwiespältiger Lärm, der musikalisch satt auf die Zwölf geht aber auf Grund seines Gesamtkonzeptes sicher nur in den Staaten richtig funktioniert. Was bleibt ist Geballer mit Insiderhumor.
7/10

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