Sunday, September 20, 2009

TORTURE KILLER - Sewers -Cd / Dynamic Arts


Stunde 1 nach Barnes und siehe da, TORTURE KILLER klingen immer noch so wie gewohnt. Sicherlich ist das Stimmvolumen des aktuellen Sängers nichts im Vergleich zu seinem Vorgänger, trotzdem, auch ohne den großen „pimp your music“ Rastakiller ist den Finnen wieder ein brutales Album ohne all zu ausgeprägte eigene Note gelungen. Aber dazu stehen die ja auch, wollten sie doch nie etwas anderes, als nach OBITUARY und SIX FEED UNDER klingen. Und was soll ich sagen, Punktlandung. Naturgegeben müssen jetzt kleinere Brötchen gebacken werden, denn mit Barnes sind logischerweise auch Metal Blade und der große Pressebahnhof weg. Sich deswegen Sorgen zu machen, wäre aber überzogen. Die anschließende Ruhe zeichnet letztendlich nicht unerheblich am aktuellen Album mitverantwortlich. Und das ist voll gepackt mit wahren Nackenbrechern, einem anständigen Sound und viel Unbekümmertheit. Unglaublicherweise wird das Songtempo sogar des Öfteren mal straff erhöht, was für einen Clone beinahe sträflich ist, aber dem Album verdammt gut tut. Mir fällt es etwas schwer, einzelne Songs heraus zu heben, was daran liegt, dass sie entweder alle gleich klingen (was genau genommen natürlich nicht stimmt), oder weil sie alle aus einem Guss sind und damit qualitativ hochwertig. Könnt ihr euch selbst aussuchen. TORTURE KILLER bleiben aber definitiv sich und damit ihrer Leidenschaft „OBIUNDER“ kompromisslos treu. Das ist ja auch schon mal was. Schlussendlich gefällt mir „Sewers“ recht gut und ich kann das bedenkenlos allen Florida Freaks ans Herz legen, die mehr als nur die Originale im Schrank haben wollen. 8/10

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