Thursday, December 3, 2009

LIVIDITY - To Desecrate And Defile - Cd / War Anthem Records


LIVIDITY können ihre Fans gar nicht enttäuschen, den deren Wanderweg kreuzt immer die gleichen Punkte, da weis jeder sofort was er zu erwarten hat und sollte sich daran mal was ändern, dann wäre es eben nicht mehr LIVIDITY. Prinzipiell vertonen sie wieder Cheech Marin´s Pussyansage vor dem Titty Twister. Inwieweit man das nun einem langsam ergrauenden Dave Kibler abnehmen kann, sei dahin gestellt. Aber so sind Amis nun mal, großkotzig und keinen Schritt zurück. Hat auch was von Zielstrebigkeit. Das Album ist brutal, schnell und voller stöhnender koppulationswilliger Damen. Vor allem die Drums sind verflixt cool, in deren Rhythmus können nicht mal Karnickel rammeln. Trotz der eher simpel erscheinenden akustischen Eskapaden, ist „To Desecrate…“ unglaublich gut getimt und komplexer als auf den ersten Hörsturz vernehmbar. Das aber keine echten Hits dabei sind, liegt wahrscheinlich in der Natur der Dinge, aus diesem heftigen, harten und versauten Käfig kann man halt nicht ausbrechen ohne an der kompletten Struktur zu rütteln. Die Nummern sind in einem Rutsch durch und das ist nicht unbedingt negativ. LIVIDITY´s Gore-Porn-Death/Grind ist eine Marke die keine Verunreinigung toleriert! Das ganze Unternehmen ist quasi eine Institution und Anlaufpunkt für alle Geschmacksverirrten, da sei besonders das andere Geschlecht hervorgehoben. Auch wenn die auf LIVIDITY Alben permanent leiden müssen, strömen die reihenweise vor die Bühne. Das wiederum gibt der pornographischen Weltanschauung der Band recht. Gut gemacht, deshalb vergebe ich als Zipfelgermane das Anti – Schwarzer – Verdienstkreuz! Scheiß auf Emma, ab auf den Rücken! Für einen kleinen Aufpreis gibt es das Digi – Doppelpack mit der Live - DVD vom Party – San 08, lohnt sich!
8/10

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