Saturday, January 30, 2010

CONSUME THE FETUS – Raped In The Outhouse


Diese Cd müsst ihr euch ungefähr folgendermaßen vorstellen. Da versuchen Fünfjährige durch bloßes Zuschauen (wie die das ja nun mal so machen) die Arbeit von Erwachsenen nachzumachen. So ist das eigentlich ja normal. Nur verkaufen lässt sich das in der Regel kaum als ebenbürtiges Qualitätsprodukt. CONSUME THE FETUS versuchen sich an PUTRID PILE und sind wohl auch ganz brutal bei der Sache. Aber die Feinarbeit, das Fingerspitzengefühl, zu wissen worauf es ankommt, das können hosenscheißende Knirpse noch nicht managen. Die Songs haben schon eine derbe Note, Slam und Gedresche und so was eben, nur klingt quasi jeder nach seinem Vorgänger, null Innovation, keine eigenen Ideen. Zudem ist der Drumcomputer grottenlangweilig programmiert und die Vocals saugen sich monoton von Nummer zu Nummer. Den Massenkonsumenten dürfte das vielleicht noch nicht mal stören, ist ja oberflächlich betrachtet nicht ganz so schlimm, nur recht unausgegoren. Und selbst das grauenvolle Cover, entstanden in pubertärer Fantasie unter dem ersten Cannabis Rausch und nach zu vielen schlechten Filmern aus Papis geheimer Kiste kann man sicher noch verknusen (auch wenn das wahnsinnig dilletantisch ist), aber so 17 oder 18 Minuten Spielzeit als volles Album zu verkaufen geht dann doch zu weit. Untypischerweise sind nicht mal Intros oder Samples als Vorboten des schlechten Geschmacks auf der Scheibe, die die Spielzeit so richtig strecken, ohne dass auffällt, dass unterm Strich zu wenig Mucke drauf ist. So würden das Erwachsene machen! Der Sound ist auch recht stumpf und klingt nach Heimarbeit am Rechner! Die Kids müssen noch viel lernen. Das komplette Unternehmen sollte lieber noch einige Jahre auf die Weide oder besser noch, die Brüder lernen einen richtigen Beruf und ernähren ihre Familien zukünftig mit richtiger Arbeit. Nur bedingt zu empfehlen, aber wer keine Scheu vor jugendlichem Leichtsinn hat, der klickt mal hier: http://www.myspace.com/consumethefetus
4/10

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