Thursday, February 4, 2010

THE ARGENT DAWN - A Blank Eternity - Cd / Rising Records


Mit THE ARGENT DAWN macht sich mal wieder eine junge Band auf den Weg, die schon dermaßen mit Vorschußlorbeeren überhäuft werden, dass die Erwartungshaltungen verdammt hoch sind . Noch bevor sie ihre Debüt „A Blank Eternity“ diesen Monat via RISING RECORDS veröffentlichen, haben sie laut Label schon 6 mal ihr Heimatland, das Vereinigte Königreich, betourt. Und das in den letzten 3 Jahren, länger gibt es die nämlich noch nicht. Zudem spielen sie mit den Großen der Szene, da drängt sich mir doch der Verdacht auf, dass da jemand genau weis, welche Knöpfe er drücken muss. Aber nun zur Musik. Diesmal kann ich die Werbung des Labels unterschreiben, zumindest was die Vergleiche angeht, die dem Käufer entweder eine Orientierung bieten, oder ihn dazu bewegen den verfluchten Scheiß zu kaufen, egal ob es stimmt oder nicht. Nun diesmal passt das schon, liegen die Jungspunde doch ganz im Trend neuer Death Metal Bands wie WHITECHAPEL oder ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY und der mittlerweile zu alten Hasen gewordenen aber den modernen Sound bestimmenden Krawallcombo ABORTED. Klingt ja erst mal gar nicht schlecht, wenn sie denn bei diesen „Vorbildern“ eine eigene Identität finden können, umso besser. Und na ja, die beherrschen ihre Instrumente schon, besser als so manch Andere, das technische Know How ist gut und wird sicher von einigen neidisch beäugt werden. Und trotzdem finde ich keinen Song, der mich anspricht, der aus dem Gleichklang durchweg guter Nummern wirklich sein Markenzeichen setzen kann. Dem Songwriting fehlt noch eine amtliche Portion Einfallsreichtum um aus einer guten Scheibe einen echten Überflieger zu schaffen. Das ist so, als ob du alle Puzzleteile vor dir auf dem Tisch hast, dir aber noch der Überblick fehlt alles richtig zusammen zu setzen. Aber Zeit ist ja sicher noch und aufhalten lassen werden die Briten sich sicher auch nicht so schnell. Das ist eine junge, gut geschmierte Maschine, die viel Tempo macht aber noch nicht auf Höchstdrehzahl läuft. Bleibt nur zu hoffen, dass der Motor nicht zu früh ausbrennt! Empfehlen kann ich das Album aber ohne schlechtes Gewissen all jenen, die sich zu moderneren Klängen berufen fühlen. 7/10

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