Wednesday, February 10, 2010

PUSSY PARTY - Goregrind Porn Assault - Ep


So muss Musik klingen, wenn eine halbe Hand voll Hinterwäldler ihren Testosteronüberschuss loswerden will und kein passender Sexualpartner in die Falle geht. Ganz schmerzhaftes Gerammel und Gekeife dazu ein schlimmer Drumcomputer. Der klingt als schmeißt man eine Zinkbadewanne am Strick hinten aus dem Zug und die knallt bei vollem Tempo über die Schwellen. Der Gitarrist verliert schnell den Überblick über sein verqueres Getue, da er scheinbar die Saiten mit einem halb erigierten Schwanz bedient. Prinzipiell stehen perverse Jungenphantasien echter Musik im Wege. Aber ganz so hart muss ich mit den 3 Spaniern gar nicht ins Urteil gehen, denn irgendwie macht die juvenile Unbekümmertheit auch Spaß, selbst wenn das Songwriting aus „alles zerkloppen“ besteht und der Sound hoffnungslos übersteuert ist. Die haben das Herz schon am rechten Fleck und lernen bestimmt noch ihre Triebe so zu kanalisieren, so dass irgendwann auch was vernünftiges bei raus kommt. Durchgedreht und unbekümmert zu sein, sollte sich auf keinen Fall als Nachteil herausstellen, lassen wir die ruhig mal machen, entweder ziehen die das durch und kriegen in absehbarer Zeit System in ihr Chaos oder die schmeißen ihren klischeüberladenen Mist irgendwann hin und kaufen sich von Muttis Rente eine Eigentumswohnung. Bis dahin wünsche ich gute Fuhre und immer volle Betten mit diesem Gore und Porn Assault. Ich nehm´s den schwanzgesteurten Iberern jedenfalls nicht krumm, wenn sie ihr eigenes Potential verkennen, so lange sie Spaß verbreiten, die Racker. Die Ep gibt es für lau, dafür Kohle zu verlangen wäre auch unverschämt: http://www.myspace.com/pussypartygrind 5/10

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