Sunday, March 21, 2010

CRYPTOGENY - Cryptogeny - Mcd


Die 4 Song Mcd der Mexikaner startet mit einem Intro aus Platoon ( Charlie Sheen zertrümmert einem Vietnamesen den Schädel und Kevin Dillon staunt über das zermatschte Hirn). Ob das nun richtungweisend für die folgende Musik ist, mag man raten. Fakt ist, die Burschen versuchen sich an der Death Metal Variante von Bands wie SPAWN OF POSSESSION oder BRAINDRILL. Dass bis dahin aber, trotz sehr guter Anlagen noch ein langer Marsch zu bewältigen ist sollte ihnen hoffentlich klar sein. Generell gefällt mir das schon gut, das Tempo ist immer weit oben, gefiedelt wird mit ansprechenden Verrenkungen, Gesang kommt gut, ja passt eigentlich und für ne junge Band mehr als anständig. Genauer betrachtet wird aber auch viel Durcheinander fabriziert, was im Nachhinein den Lauf der Stücke unnötigerweise unterbricht. Die ewigen Solis, insbesondere in „Deep inside“ können da sogar gewaltig auf den Wecker gehen. Ebenfalls negativ, dass das Schlagzeug kaum was zu melden hat, so trommelt es mehr im Hintergrund als den Nummern den nötigen Druck zu verleihen. Die Mcd müsste eigentlich noch mal in den Mixer und gehört stark nachgewürzt. Aber in Anbetracht des begrenzten Budgets und der juvenilen Ungeduld ist das alles irgendwo zu verzeihen. Viele Arrangements sind auch zweifellos gelungen und können prima einheizen, der Gesamteindruck ist eben nur verbesserungswürdig. Das Geschick richtig deftige und auch anspruchsvolle Titel zu schreiben haben die schon. Vielleicht brauchen die nur jemanden der ihnen sagt, wie rum sie alles zusammenbauen sollen. Vor allem für die Gitarre wäre es vorteilhaft, sich mit den Solis entweder etwas zurück zu nehmen oder variabler zu spielen. Schauen wir mal, was daraus wird, verschafft euch vorerst selbst einen Eindruck: http://www.myspace.com/cryptogeny
6/10

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