Sunday, June 20, 2010

OSMOSIS - Demo - Mcd


OSMOSIS ist ein Ein-Mann-Projekt, was wohl der Grund dafür ist, dass gerade das Schlagzeug das präziseste ist und am cleansten klingt, ist nämlich ein Japaner. Der Rest ist recht durchschnittlicher, brutaler Mid-Tempo Death Metal mit wenigen Tempoausbrüchen und verhaltener Technik. Der Anfang lässt schon schlimmes befürchten, da begrüßt uns ein schrecklich gewöhnlich bis fades Instrumentalstück mit einigen grauenvoll eingemischten verzerrten Sprachsamples (in der Art von Evil Dead). Mit den folgenden 3 Songs komme ich aber ganz gut über die Runden, bieten sie doch geordnetes bis nachvollziehbares Songwriting, bewähren sich mit brutalen und unkomplizierten, recht zögerlichen Angriffen auf die Nervenbahnen. So der große Bringer ist es nun aber auch nicht, ist das Dargebotene zwar souverän aber über die Dauer auch ziemlich langweilig, außerdem stimmt der Sound, zumindest was den Endmix angeht, überhaupt nicht. Das Demo kommt im Ganzen nicht einen Moment wirklich aus dem Knick und ich bin im Nachhinein froh, dass nur 4 kurze Nummern drauf sind. Der Verursacher des Ganzen sieht sein Projekt in der Tradition brutalen US Death Metals mit zusätzlichen Anleihen bei der europäischen Szene. Was wohl so viel heißt wie, „Ich mach jetzt einfach mal“. Aber da das die ersten Schritte sind, OSMOSIS möglicherweise mal zu einer echten Band anwachsen könnte und so ihr Spektrum erweitern würde, sollten wir das alles nicht zu eng sehen. Wer von uns ist denn schon beim ersten Versuch mit Papas Rad zu fahren auch im Sattel geblieben. Vielleicht wird aus OSMOSIS kein Anwärter für die Tour De France aber für einen passablen und sicheren Radler langt das ganz bestimmt. Hier dann mein gnädiges Urteil, 4/10 Punkte aus Germoney! Das Demo gibt es für lau:
http://www.myspace.com/osmosis666

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