Thursday, March 3, 2011

THE FEINDBILD AND THE PORN - Dingens


4 süddeutsche Buben machen sich auf, um im Weitpinkelwettbewerb der Großen ihre Schwänze aneinander zu reiben. Und gleich der erste Strahl spritzt am Weitesten. Denn da lassen sie sich lepröse Kakerlaken einführen, was den Druck auf die prall gefüllte Blase zu erhöhen scheint, den Strahl schneidend scharf macht und ihn die bleiernen Wände des gutbürgerlichen Anstandes auf das brutalste zerschneiden lässt. Weiter geht es mit nekrophilen Pädophilen, die allen guten Geschmack außen vor lassen, wohl thematisch grenzwertig sein sollen, mich aber nicht zu schocken wissen. Ich kenne sogar einen (ohne Scheiß), der bleibt aber harmlos solange das Herzelein schlägt. Ebenso harmlos ist der Song, der weitestgehend auf tiefgestapelten Goregrind setzt. Als Konsequenz darauf, dass die ersten Tropfen auf den eigenen Schuhen landen tritt Captain Avalon an das Schlagmal und holt weit aus, die Bälle werden zerquetscht wie faulige Innereien und in den spacigen Teil elterlicher Albträume geschmettert. Das endet in einem apathischen Schlachtfest, aus dem der Metzger nicht aufzuwachen vermag und mit angemessener Klinge wuchtige Beatdowns aus dem Fleisch seiner Opfer schlägt. Das klingt dann in etwa wie eine etwas stotternde aber selbstbewusste Diesellock, die sich über den Berg quält und immer kurz vorm Motorschaden noch mal Fahrt aufnimmt, ein echter Ultratieftöner. Als vermeintlichen Höhepunkt und 5. Stück erwartet euch noch eine Abtreibung mittels Vorschlaghammer, die offen darlegt, dass mit dieser Mcd noch viel mehr abgetrieben wird als anfänglich angenommen, Verstand und guter Geschmack werden zerschmettert durch dicke Hosen und zu viel Pornos in der Krabblegruppe. Das Ergebnis ist ausufernder Grabenkrieg auf seine groteskeste Art, geführt mit erschreckender Brutalität und zahllosen gorigen Exzessen. Hätte die Band auf ihrem Opener aufgebaut, wäre die erste Schlacht schnell gewonnen, so dauert der Kampf mit den Urinsteinen etwas länger, die Trefferquote liegt aber im Bereich des Annehmbaren. Wer sich gern anpissen lässt und geschmacksresistent unterhalten werden will, der ist bei dieser schrägen Combo gut aufgehoben. 5 mal mit Brecheisen und Stechbeitel durch die Hirnschale auf der Suche nach der Erbse die den Harndrang steuert! Ich kann nur sagen, ab dafür, es gibt bedenklicheres! http://www.myspace.com/feindbildband
6/10

No comments:

Post a Comment