Saturday, April 16, 2011

EPOD - Demo


Pubertät treibt manchmal schräge Blüten und bleibt vor allem an so manchem länger haften als ihm lieb sein dürfte. EAT PUSSY OR DIE, plakativer geht’s kaum. Da spazieren 2 Burschen Hand in Hand mit ihrem angerosteten Drumcomputer auf reichlich ausgelatschter Schlingerpiste. Brutal Slam Death Metal klopft überraschungsarm aber wenigstens halbwegs unterhaltsam an die Hintertür einer geschmacksverirrten Subkultur, ja denke schon. Die Erwartungsarmut dieser Art von Musik setzt keine allzu hohe Latte an, die 2 an Minimalismus kaum zu schlagenden Stücke passen sich da ganz unauffällig an. Es gibt also kein Körnchen mehr, als von Slam und Porn Kids nicht schon anderswo verbrochen wurde, Verfluchte besessene Rotzer, besessen von Internertpornografie und einem hinten runtergefallenen Weltbild. Und wieder kämpfen 2 Typen mehr im Heer der Spaßverfechter sexueller Missverständnisse, versuchen die feministische Front nach hinten zu verschieben und brüskieren das weibliche Geschlecht. Einzig angepisst dabei dürften die mit Damenbart und Besenreißern sein, alle anderen nehmen das gar nicht erst zur Kenntnis. Aber ich will die Musik nicht ganz so banal zerpflücken, denn bei lediglich 2 kurzen Stücken, die sogar noch die ersten sind, kann sich wohl niemand ein wirklich subjektives Bild machen. Ja, subjektiv, was sonst! Das wäre genau so, als würde ich aus den zahllosen dampfenden bis eingetrockneten Hundehaufen auf dem städtischen Kifferanger, respektive Stadtpark die jeweilige Art der Töle bestimmen wollen. Bei den ersten Gehversuchen erwarte ich auch gar keine Höhenflüge, wenn das Baby nicht gerade Amadeus heißt oder mit den Daumen Handstand macht. Also bitte, wer weiß wohin es führt, was die Jungs zu leisten in der Lage sind wenn sie sich erst mal gefunden haben. Und vor allem den Drumcomputer in den Pazifik schmeißen. Klingt nicht! Auch der Sound nicht, irgendwo im Hinterzimmer von Mutters Küchenstudio entstanden…als sie Einkaufstüten vom Supermarkt geschleppt hat um den Rackern was fettiges zu brutzeln. Nach eigenem Bekunden ist jedenfalls noch viel zu erwarten inklusive der Versicherung absolut ernsthaft zu arbeiten. Gut, passt jetzt nicht unbedingt zum Genre, aber auch mein Fokus könnte sich mit den Jahren etwas verlagert haben, alles kriege ich auch nicht mehr mit. Deren Reise beginnt gerade, meine verliert manchmal schon etwas an Fahrt wenn ich nicht aufpasse. Ein skeptischer nichts destotrotz positiver Gruß geht nach Lancaster/Ohio, ins Land der gnadenlosen Selbstüberschätzung. Schön die Zügel straff halten, macht was draus! http://www.purevolume.com/EPODGORE
5/10

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