Tuesday, August 23, 2011

ANAL DEFLORATION - Demo


ANAL DEFLORATION, ach du unheilige Hämorrhoide, da stellen sich tatsächlich ein paar mexikanische Pseudokünstler auf, um eine Ode auf die rektalen Freuden (oder Leiden ... je nach persönlicher Fasson) des Lebens zu komponieren. Das ist dann die berüchtigte Rosettenpoesie, in der das Eintreten der Hintertür mit all seinen Facetten beleuchtet wird. Mir persönlich geht das am Arsch vorbei, aber wer glaubt noch eine mittelmäßige Gore Grind Band zu brauchen, die nichts weiter als Schrammelpunk mit zu viel Bass und Harmonizer macht, der kann ja seinen Allerwertesten dafür hinhalten. Ihr bekommt dann zwanghaft lockere Rumpelei ohne Anspruch darauf, dass die Hinterladerkanone ihr Projektil auch los wird, kann passieren, dass sich die Kartusche im Rohr verklemmt und vorzeitig explodiert. Aber was ist bei so einem debilen Bandnamen auch zu erwarten. Ich wollte die Band googeln um irgendwas in Erfahrung zu bringen, was glaubt ihr wohl, was ich für Seiten angezeigt bekommen habe. Über die Inspirationsquelle der Bekloppten muss ich keine Recherchen mehr anstellen, allerhöchstens an deren geistiger Gesundheit zweifeln. An dieser Stelle könnten wir nach dem Unterhaltungswert suchen oder uns nach dem Warum im Allgemeinen fragen. Aber hat schon mal jemand eine Fliege gefragt warum sie über Hundescheiße klettert? Und wollen wir uns unterhalten lassen, indem wir unseren Arsch aus dem Fenster hängen, ordentlich pressen und Passanten um eine positive Bewertung bitten? ANAL DEFLORATION mag witzig sein, wenn man seinen Humor mit dem letzten Dünnpfiff in den Abort gespritzt hat, es mag für jene musikalisch relevant sein, die unter Hartleibigkeit leiden und des öfteren die Praxis des digitalen Ausräumens wertschätzen. Wahrscheinlich steht das „Warum“ auch in Beziehung zur eigenen sexuellen Unzulänglichkeit und einer gewissen Bindungsunfähigkeit dem weiblichen Geschlecht gegenüber. In ihrer Fantasie würden die gern feminine Mokkastübchen bezuckern und glauben dafür reichen 3 Akkorde und ein tiefer Rülpser, aber so erobert man kein Stufenheck! In der langen Riege der Enddarmpoeten stehen ANAL DEFLORATION noch recht weit hinten an, lediglich ihre bisherige Konsequenz in Bezug auf ihre geräuschvollen Umtriebe ist anerkennenswert. Die Band selbst verspürt hintenrum sicher eine gewisse Aufbruchsstimmung und deswegen reiße ich den Damm ungern ein, aber wenigstens sollte der Konsument gewarnt sein, bevor er das Demo aus eigenem Antrieb für arschlos hält. Ihr könnt es auf meiner Download – Seit legal ziehen, müsst ihr aber nicht. http://www.myspace.com/ANALDEFLORATION
3/10

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