Tuesday, September 13, 2011

ULTIMO MONDO CANNIBALE - Drink My Milk - Cd / Rotten Roll Rex


“Drink My Milk”, ist das als Aufforderung zu verstehen, die nationale Milchquote nicht wieder zu überschreiten und so horrenden Strafen zu entgehen? Der verschuldete Berlusconilobbyist ist in der Schuldenkrise schon genug gebeutelt, da braucht der keine zusätzlichen Belastungen mehr. Find ich gut solche Aktionen, die 3 irren Italiener unterstützen scheinbar ihre lokalen Landwirte im Kampf gegen den Regulierungswahnsinn aus Brüssel. … Kann aber auch sein, dass ich hier etwas grundsätzlich missverstehe (was mir egal ist, oder soll ich überall Sarkasmus davor schreiben, wenn er einen doch schon mit dem Hammer erschlägt), denn was aus der heimischen Anlage rumst hat wenig von La Dolce Vita, dafür immens viel von CBT und denen ging es nicht um effiziente Feld-, und Viehwirtschaft. Das was die betreiben ist eher Euternasie im großen Stil (das Wort bitte richtig lesen, bevor jemand Anfeindungen abschießt). Euter genau, und ganz sicher keine zitzenhaften Hängeteile an blökenden Wiederkäuern, sondern die gigantischen an hominiden Sexualgehilfinnen. Eine solche Leidenschaft verbindet und darum setzen ULTIMO MONDO CANNIBALE eher darauf, als runter gewirtschaftete Agrarbetriebe zu sanieren. Na und das mit der Milch, ich hab da ja so meinen Verdacht, aber das darf ich nicht sagen. Die sind damit aber offensichtlich so produktiv, dass sie es in Tüten abfüllen müssen und reichlich Euros scheffeln, solche Pornausen sind das. Die bedienen ihre Instrumente bestimmt mit ihren Genitalien, wobei der kleine Italiener da nicht mal unbedingt benachteiligt sein muss, je größer umso unhandlicher und der Saitenabstand ist nicht wirklich Garant für Zielgenauigkeit. Nur der Drummer hat ein Problem, der braucht zwei und eine größere Reichweite. Dafür würde mir nur eine laborabhängige Lösung einfallen, oder ein sofortiger Umzug nach Fukushima. Egal, wenn ich das Album höre weiß ich, dass es irgendwie geklappt hat, denn das Monstrum ist breit, fordernd, dominant und willig wie eine Stallmagd mit überdimensionierter Molkereiauslage. Die tritt herzhaft in die Eier und zieht mit breitem Grinsen blank. Satte primitive 3 Akkorde – Gitarre, Polkaschlagzeug und Harmonizer, mehr ist nicht nötig um auch dem kritischsten Platoniker die Hosen in die Kniekehlen zu zerren und seine Gehänge im Bassrhythmus mitschwingen zu lassen. Der Simplicissimus des Dargebotenen und seine anhängende Eingängigkeit lassen „Drink My Milk“ problemlos durch die engste Spalte rutschen. Das Grundprinzip ist dabei das gleiche, das unsere felltragenden Urväter bei ihren Stammesriten benutzten und ihre Feinde schreiend aus den Höhlen trieb, so ihren Fortbestand mithilfe grunzender Frauen aus anderen Clans sicherte. Effektiv nennt der moderne Mensch so was glaube ich, mit minimalem Aufwand maximale Reichweite unter Zuhilfenahme eines Höchstmaßes an praktizierter Brutalität! Stellt sich eigentlich nur noch eine abschließende Frage, will ich beim vögeln wirklich 3 Italiener im Nacken haben, die ohne Unterlass rülpsen und krakeelen, ja irgendwie den medialen Spanner geben? Scheiß drauf: Hail To The Gore!!!!!!
8/10

No comments:

Post a Comment