Sunday, January 22, 2012

FVCK BELIAS - Extreme Perversion Through Vaginal Torture - Demo


Eine Hand voll Pornoschnipsel, Gequieke von jungen, dummen Dingern aus zerrüttetem Elternhaus, in dem sie keine wahre Liebe erfahren konnten und fertig ist die allseits bekannte Ouvertüre zu einem weiteren Werk voller eindeutiger Zweideutigkeiten und ungehobeltem künstlerischen Anspruch. Das hat schon immer gereicht, um ein brutales Intermezzo einzuleiten. Zumindest seit Musiker offiziell zugeben, dass sie ihre Instrumente mit ihren Schwänzen spielen. Aber die Schranke haben GUT ja schon vor viel zu langer Zeit eingerissen. Musik mit vollem Schwengeleinsatz. Das tun die Knaben von FVCK BELIAS von den Philippinen auf ihrem ersten Demo nun auch. Deshalb sind auch nur 3 kurze Stücke entstanden … wegen der naheliegenden Vermutung anatomischer Benachteiligung der Inselvölker im Hüftbereich … auch ich kann’s´ mit der Brechstange! Aber die Mucke passt schon, schnelles Geknüppel, finsteres Rektalgegurgel, fietschende Obertöne, typisches Amigeschredder. Wenig innovativer Spielraum für die Bewegungsfreiheit zwischen Hirn und Lende, dafür kompromisslose Härte und gut getimtes Gebolze. Kann man sich prima von unterhalten lassen, auch und gerade weil das was die Jungs anzubieten haben, bereits hinlänglich bekannt sein dürfte. Selbst ohne Namedroping, wird bei den ersten Tönen sofort klar, woher der Testosteronsturm bläst. Mental sprießen da Bilder von nacktem, missbrauchtem Fleisch, viel Blut und diversen, unverzichtbaren anderen Körpersekreten. Vielleicht baden die lustigen Musikanten auch in gnadenloser Selbstüberschätzung, mit solchen Lyrics und Attitüden ist in unserer medial offenen Gesellschaft niemand mehr zu schocken. Das ganze Leben ist doch eine Hure, das wusste Arthur Spooner schon. Verlegen wir uns also lieber auf das rein Instrumentale, denn das ist noch allemal gut genug, mit winkender Hand zum Pioniergruß erhoben unter Gleichgesinnten wie blöde im Kreise zu rennen. Dafür bedarf es nicht viel, lediglich die Konsequenz den eigenen Stil bei denen zu suchen, die schon etwas länger auf nicht mehr so arg schwankendem Boden tanzen. Aber dafür können FVCK BELIAS wahrscheinlich nicht mal was, dort unten sprießen so viele brutale Bands zwischen Diktatur und Naturkatastrophen aus dem regennassen Boden, dass die sich gegenseitig mit diesem Virus infizieren. Ein Haufen Irrer, sag ich euch. Die Gitarre hätte ruhig etwas weniger grell klingen dürfen, ansonsten ist der Sound ganz ansprechend und für ein erstes Demo aus dieser Ecke der Welt doch beachtlich. Also, lassen wir den kleinen Prinzen mal gerade stehen, wischen mit feuchtem Schwamm alle auffälligen Belanglosigkeiten von der Anschlagtafel und gönnen uns einen unverfänglichen Spaß aus ungebremstem Geschmetter und der scheinbar nötigen Portion Schweinkram. Hört hier rein: WEBSITE
6/10

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