Tuesday, March 27, 2012

WEREGOAT - Unholy Exaltation Of Fullmoon Perversity - Cd / Dark Decent Records


WEREGOAT prostituiert sich wie eine in die Jahre gekommene Straßenhure, die schon alles gesehen hat und von jedem Penner bestiegen wurde. Ihre schlaffen Titten sind Synonyme für die 2 Eckpfeiler der Band. Extreme morbide Ausstrahlung, beinahe jenseits des lebendigen Nichts und total beschissener Sound. Diese verdammte Leiche ist wohl 2 Dekaden unter schimmliger Friedhofserde mäandert bis die Erosion den Grabstein über ihr einstürzen ließ und jemand unbedarftes sie aus dem Schlamm gezogen hat. Mit dem Nachhall des letzten Atemzuges tausender Verstorbener quält sich nun ein Musikkadaver über das Antlitz eines für so etwas viel zu sonnigen Planeten, der aus innovativer Sicht das Grauen schlechthin ist. So wenig Inhalt in einer so zerfledderten Tüte ist beinahe tragisch. WEREGOAT ist tiefschwarzer Old School Tod aus einer Dekade, als auf Produktion und Technik so viel Wert gelegt wurde, wie auf die Erstattung von Müllpfand oder saubere Dixis auf Festivals. Das grässliche Ding hat dermaßen viel Hall auf seiner Unproduktion, dass es mir die Eiseskälte in den Schritt bläst, der Sound ist stumpfer als ungeputzte Zähne nach 5 Tagen saufen und die Bässe bollern so unterirdisch, dass wir kurz vor einer Erdbebenwarnung stehen. Ständige Rückkopplungen und brummige Intros nerven zudem. Der nostalgische Schrott muss irgendwo in einer Tropfsteinhöhle entstanden sein, und bei all dem Gebretter in der 1 Bassliga sind den verfehlten Protagonisten so einige Stalagtiten auf die hohle Birne gefallen und Stalagmiten haben denen das Gehänge gepierct. Wie sonst lässt es sicherklären, dass so viel zielloser Lärm zusammengekarrt und in plastisches Silber gequetscht wurde. Und wenn ich von der zwecklosen Suche nach Einfallsreichtum sprechen, dann meine ich das Nichtvorhandensein von eigenen Ideen und das schlechte Kopieren von alten Herren von der juvenilen Geburtsstunde des anfänglich orientierungsfreien Todesbleis (zum Beispiel Bolt Thrower) bis hin zu üblem sehr frühem Bathory Kultismus. Das damals einige Werke auf den Weg geschickt wurden, die heute Kult sind, weil sie eben die ersten waren aber musikalisch Scheiße sind, ist allgemeinhin bekannt. Diesen zweifelhaften Erfolg wiederholen zu können, scheint mir aber noch idiotischer, wer so wenig kann sollte lieber aufs Amt und dringend Hilfe beantragen, als mit so einem toten Gespinst über den Winter kommen zu wollen. WEREGOAT wird nur bei jenen punkten können, die selbst im Regen stehen, denen die Knochen bereits durch die wachsgleiche Haut schimmern, bei den Gestrandeten und im gestern Verlorenen. Oder aber ihr seid so anspruchslos, dass ihr alles schluckt, was die Retrokiste in ihrem fetten Leib ausbrütet. Dann genügen Doom, Tod, die Erkenntnis, dass eine Gitarre bereits Geräusche macht, wenn sie die Kellertreppe runter segelt und gruselige Akustik. Bäh. Und was ist überhaupt eine Werziege? … ein Fluchttier aus Satans´ Streichelzoo? Kriegt er dann keine Milch mehr zu seinen Cornflakes … da wir der bestimmt stinkig. 3/10

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